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Aufladung Biodiversität

Umsetzung der Biodiversitätsstrategie Österreich 2020+ in den Naturparken der Steiermark

Die sieben Naturparke der Steiermark Almenland, Mürzer Oberland, Pöllauer Tal, Sölktäler, Steirische Eisenwurzen, Südsteiermark, Zirbitzkogel‐Grebenzen arbeiten als „Naturparke Steiermark“ seit mehr als zehn Jahren erfolgreich zusammen.

In den Jahren 2016 - 2020 legen sie den Fokus ihrer Arbeit auf die Themen „Naturschutz & Biodiversität“. Das Naturparke-Handlungsfeld „Naturschutz“ wurde daher als Basis für die drei  Handlungsbereiche Bildung, Regionalentwicklung und Erholung definiert.

Zu den Broschüren:

-> Projektbroschüre "Darum brauchen wir BiodiversitätsexpertInnen" 

-> Phönologie-Broschüre "Früher war alles später"

Projektstrategie Steirische Naturparke

Säulendiagramm, Projektstrategie Steirische Naturparke

Die steirischen Naturparke verfügen über ein österreichweit einzigartiges Netzwerk gut funktionierender Botschaftergruppen:

  • 7 Naturpark-Managements
  • 85 Naturpark-FührerInnen
  • 39 Naturparkschulen
  • 16 Naturpark-Kindergärten
  • 66 Naturpark-PartnerInnen
  • 22 landwirtschaftliche Betriebe (Agri-Cola)
  • 89 Naturpark-Spezialitäten-PartnerInnen
  • 34 Naturpark-Gemeinden
  • 8 Leader-Aktionsgemeinschaften
  • 5 Natura-2000-GebietsbetreuerInnen
BiodiversitaetssexpertInnen 2016, Botschaftergruppen

Die Botschaftergruppen helfen gemeinsam mit den Naturparke-Managements die Artenvielfalt bei Pflanzen, Tieren und Lebensräumen zu sichern bzw. zu unterstützen. Grafik zum Vergrößern bitte anklicken!

Von der Theorie in die Praxis: Da jedoch die Arbeit in einem großen Netzwerk von Botschaftergruppen entsprechende Abstimmung braucht, wurde in einem "Vorprojekt" (08/2015 - 03/2016) die Erarbeitung und Spezifizierung der Projektinhalte und die organisatorische Planung des nun vorliegenden Umsetzungsprojektes „Aufladung Biodiversität“ durchgeführt. Naturparke Steiermark erstellte in diesem Vorprojekt einem anspruchsvollen Aufgabenkatalog für sieben Biodiversitäts-ExpertInnen (BiologInnen, ÖkologInnen), die den sieben Naturpark-Managements in einem fixen Dienstverhältnis (!) erstmals ab Juli 2016 fachlich zur Seite stehen.

Hauptziel des Umsetzungsprojektes ist die Implementierung der in der Biodiversitätsstrategie formulierten Ziele und Inhalte in die Arbeit mit den oben angeführten Botschaftergruppen. Dabei fungieren sieben BiodiversitätsexpertInnen hinsichtlich der Themen „Naturschutz & Biodiversität“ im Naturpark-Management als Anlaufstelle und Drehscheibe für die Bevölkerung. Sie tragen zu einer besseren Vernetzung der Botschaftergruppen bei, wirken unterstützend bei der Weiterentwicklung biodiverser Projekte und Produkte und fördern mit ihrem Fachwissen die inhaltliche Schärfung der Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Insgesamt geben sie in allen Naturpark-Bereichen Impulse zur Förderung der Artenvielfalt und begünstigen die Wahrnehmung für Biodiversität und deren Mehrwert.

Kreuz-Enzian
Der sehr seltene Kreuz-Enzian braucht extensiv bewirtschaftete Wiesen und Weiden. Bei einer Intensivierung würde er sofort verschwinden. Mehr Ertrag oder doch lieber mehr Biodiversität?

Konkrete Maßnahmen (Auswahl):

  • 7 Biodiversitäts-ExpertInnen unterstützen die 7 Naturpark-Managements in der Umsetzung der Naturparkziele, der Prioritären Naturschutzziele des Landes Steiermark sowie der Österreichischen Biodiversitätsstrategie 2020+.
  • Sammlung von Biodiversitäts-Grundlagen: Schaffung einer soliden Datenbasis in Form einer online-Datenbank für Naturschutz- und Biodiversitätsprojekte in den Steirischen Naturparken in den letzten 30 Jahren.
    -> zu BIODIVERSITÄT online - Literatur-Datenbank

  • Biodiversität & Tourismus: Betreuung der 72 Naturpark-Partner-Betriebe (zertifizierte Hotels, Pensionen, UaB-Betriebe) hinsichtlich Biodiversitätsthemen und Naturschutz: Umsetzung Ideenkatalog, Wettbewerb Naturpark-Partner des Jahres, Biodiversitäts-Betriebscheck, Aktionstag „Hoteliers betrieben ein gemeinsames Naturschutz-Projekt im Naturpark“.
    -> zu den Naturpark-Gastgebern

  • Naturjuwele beleben: In jedem Naturpark werden 3 - 5 Naturerlebnisorte definiert, kartiert und naturschutzfachlich beschrieben (Steckbrief). Basis dafür sind bereits vorliegende Kriterien.
    -> zu den Naturjuwelen

  • Upgrade & Produktion des Naturvermittlungsprogrammes „Natur wirkt!“: Das bereits sehr gut eingeführte Erlebnisprogramm wird stärker zum Transport der Inhalte des Naturschutzes und der Biodiversität genützt (zB. fachliche Beschreibung der Typuslandschaften).
    -> zu den Naturvermittlungs-Angeboten von Natur wirkt!

  • Leuchtturmveranstaltungen in der Landeshauptstadt Graz-Herrengasse zu den Themen „Grünzeug von der Wiese“ (Frühjahr) und „Streuobst“ (Herbst).

BiodiversitaetssexpertInnen 2016, Botschaftergruppen
Die Botschaftergruppen helfen gemeinsam mit den Naturparke-Managements die Artenvielfalt bei Pflanzen, Tieren und Lebensräumen zu sichern bzw. zu unterstützen. Foto: OIKOS

Organisation & Finanzierung:

Das Projekt wird zeitlich in 2 Phasen umgesetzt:
1. Phase:
03/2016 - 06/2018
2. Phase: 01/2018 - 04/2020

Projektträger und Gesamtprojektleitung: Naturparke Steiermark
Externe fachliche Begleitung: Mag. Alois Wilfling (OIKOS, Gleisdorf)
Projektkosten für die 1. Phase: € 784.000 Euro (ELER M7.6.1, EU/Land)
Projektkosten für die 2. Phase: € 500.504 Euro (ELER M7.6.1, EU/Land)


Resümee:

Dieses Projekt ist ein Meilenstein in der Naturpark-Entwicklung in der Steiermark. Die erstmalige Ausstattung aller sieben Naturparke mit ExpertInnen, die speziell für das Thema Biodiversität verantwortlich sind, führt zu einer personellen und inhaltlichen Aufladung der Naturparke und schafft hochwertige Arbeitsplätze. Die Naturparke entwickeln sich damit zu einem unverzichtbaren Partner bei der Umsetzung der Prioritären Naturschutzziele des Landes Steiermark.

Projektbroschüren:

"Darum brauchen wir BiodiversitätsexpertInnen"

Broschüre - Darum brauchen wir Biodiversitäts-ExpertInnen

-> Broschüre blätterbar auf Issuu

-> Broschüre (als PDF zum Download: 9 MB)

Stand: Jänner 2020


„Früher war alles später“

Wie der Klimawandel bei unseren Naturparken ankommt.

Der Frühling kommt heute früher, die Vegetationsperiode wird länger und der Winter wird kürzer. Dass die Haselsträucher immer öfter schon im Jänner aufblühen, die Zitronenfalter mitten im Februar am Waldrand flattern oder die Heuwiesen drei Wochen früher als noch in den 1970erJahren mähreif werden, fällt vor allem in den letzten paar Jahren immer deutlicher auf. Maßgeblich dafür verantwortlich ist ein beschleunigter Temperaturanstieg, wie es ihn in der moderneren Menschheitsgeschichte so noch nie gegeben hat.

Als „Kunde von den Naturerscheinungen“ hilft uns die Phänologie zu erkennen, wie der Klimawandel vor unserer Haustüre ankommt. Wie das genau geht, was unsere steirischen Naturparke und Naturparkschulen alles zum Thema Phänologie umsetzen, ist in dieser kleinen Broschüre der Naturparke nachzulesen, die im Rahmen des Projektes „Aufladung Biodiversität“ entstanden ist.

-> Broschüre blätterbar auf Issuu

-> Broschüre (als PDF zum Download: 5 MB)

Die Broschüre (32 Seiten, Format A5) zeigt in reich bebilderten Texten und Grafiken in die Auswirkungen des Klimawandels auf Pflanzen, Tiere und Menschen in unseren steirischen Naturparken.

Sie kann unter naturparke@steiermark.com zu einem Unkostenbeitrag angefordert werden.


Info:

NATURPARKE STEIERMARK
Bernhard Stejskal, Geschäftsführer
Stadlob 129, 8812 Mariahof
Tel +43 664 832 13 37
naturparke@steiermark.com
www.naturparke-steiermark.at

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